
Pesto
Selbstgemachtes Pesto ist einfach zubereitet und - klassisch mit Pasta vermischt - ein schnelles und superleckeres Gericht. Es eignet sich auch sehr gut als Brotaufstrich oder Dip zu Fleisch und gibt Soßen und Marinaden einen aromatischen Kick. Mit frischen natürlichen Zutaten selbst zubereitet, schmeckt es am besten und kann in Gläsern sogar haltbar gemacht werden.
Pesto gibt es in vielen Variationen. Die bekannteste Variante ist das Pesto Genovese aus Basilikum, Parmesan, Pinienkernen, Knoblauch, Salz und Olivenöl. Man kann es aber auch nach eigenem Geschmack verändern, z. B. mit Bärlauch, Rucola oder als Pesto Rosso mit getrockneten Tomaten.
Pesto haltbar machen
Das klassische italienische Pesto ist eine ungekochte Paste. Kalt in Gläser abgefüllt, hält sie sich problemlos mehrere Tage oder Wochen im Kühlschrank. Wichtig ist, dass die Oberfläche gut mit Öl bedeckt ist. Möchte man sein Pesto länger aufbewahren, um sich einen Vorrat für spontane Essen anzulegen, sollte man ein paar Regeln beachten, damit es gelingt.
- Kräuter möglichst trocken verwenden: Wichtig ist, dass die Blätter, die verarbeitet werden, nicht nass sind, damit sich Mikroorganismen und Keime nicht vermehren können. Am besten verwendet man nach dem Waschen eine Salatschleuder und lässt sie in einem Sieb 2-3 Stunden trocknen.
- Luftausschluss mit Öl: Es sollte möglichst keine Luft an die Zutaten kommen. Das wird durch die Zugabe von Öl erreicht, indem man die gleiche Menge Öl wie Zutaten nimmt, alles gut miteinander vermischt und das Pesto vor dem Verschließen des Glases mit einer Ölschicht bedeckt. Dadurch werden die Mikroorganismen, die in der Luft sind, ausgeschlossen.
- Zwiebeln und unbehandelte Nüsse vorher besser anrösten: Zutaten wie Zwiebeln und Nüsse können Keime enthalten, daher sollten sie angeröstet werden. Will man frischen Knoblauch gleich dazugeben, sollte man ihn sehr fein zerkleinern und mit Öl vermischen. Mit Salz und Parmesan gibt es keine Probleme, wenn man Pesto haltbar machen möchte.
Gefüllte Pesto-Gläser kann man auch mit einem Vakuum-Deckel und einer Vakuum-Pumpe vakuumieren, um die Haltbarkeit des Pestos zu verlängern. Sie sollten dann trotzdem im Kühlschrank gelagert werden.
Kann man Pesto einfrieren oder einkochen?
Man kann sein selbstgemachtes Pesto auch einfrieren. Benötigt man nur eine kleine Menge, ist das Einfrieren in Eiswürfelbehältern oder kleinen Gläsern eine prima Idee. So hat man immer eine Portion zum Würzen oder Verfeinern griffbereit.
Das Einkochen von klassischem Pesto ist nicht empfehlenswert, da frische Kräuter wie Basilikum oder Bärlauch durch Hitze ihr Aroma verlieren.
Wie lange ist frisches Pesto haltbar?
Je weniger Zutaten Pesto enthält, desto länger ist es haltbar. Ein Grund-Pesto aus Kräutern, Öl und Salz hält sich im Kühlschrank und 'bei guter Führung' (nicht mit einem schmutzigen Löffel rangehen!) bis zu einem Jahr und lässt sich als Basis für andere Pestos oder Gerichte vielfach weiterverwenden.
Mischt man selbstgemachtes Basilikum- oder Bärlauchpesto mit Käse, Nüssen und Öl, erhält man ein leckeres Mix-Pesto, das man kühl gelagert innerhalb von 2-4 Wochen verbrauchen sollte.
Welche Gläser eignen sich für Pesto?
Da selbstgemachtes Pesto wegen seiner frischen Zutaten in der Regel nicht allzu lange haltbar ist und meistens nicht in großen Mengen verbraucht wird, empfiehlt es sich, eher kleinere Gläser mit einem Volumen von 65 ml bis maximal 250 ml für die Aufbewahrung zu benutzen. Wichtig ist, dass die Gläser eine breite Öffnung haben, damit sie einfach zu befüllen sind und der Inhalt gut entnommen werden kann.
Neben dem klassischen Sturzglas eignen sich Rundgläser und Bechergläser, in denen das Pesto auch prima serviert werden kann. Hübsch sind die klassischen WECK-Mini-Sturzgläser, die mit einem Glasdeckel oder Frischhaltedeckel verschlossen werden. Hier einige unserer besten Pesto-Gläser im Set:
- Rundglas 130 ml Deep: Das kleine Rundglas ist durch seine tief gezogene Mündung für den TO-Deep-Deckel in Holzdekor ganz besonders hübsch und ideal zum Verschenken. Das Set enthält 24 Gläser mit passenden BLUESEAL-Verschlüssen und noch 6 weitere Deckel dazu, falls mal einer verloren geht.
- Ingenio 72 ml & Sturzglas 167 ml: Mit jeweils 6 Sturzgläsern im Mini- und im Kleinformat enthält das Set perfekte Pestogläser mit passenden BLUESEAL-Deckeln in Holzdekor und Etiketten. Alternativ gibt es dieses Set auch mit schwarzen Deckeln. Durch die unterschiedlichen Größen der Gläser haben Sie eine ideale Auswahl.
- Ingenio 72 ml & Ingenio 174 ml: Das schlanke, hohe Ingenio und auch dessen etwas kleinere Version sind die ideale Verpackung für selbstgemachtes Pesto und sehr schön, sie zusammen im Set mit den passenden BLUESEAL-Verschlüssen zu haben. Es gibt sie mit entsprechenden Etiketten in einer ‘Natur’-Version im 14er-Set mit Holzdekor-Deckeln oder in einer ‘Elegance’-Version im 18er-Set mit schwarzen Verschlüssen.
Ölbeständige BLUESEAL-Deckel zum Aufbewahren von Pesto
Da Pesto Öl enthält, sind BLUESEAL-Deckel mit ihrer speziellen PVC-freien Dichtung besonders gut geeignet für die Aufbewahrung in Twist-Off-Gläsern. Es gibt sie in verschiedenen Größen und Ausführungen für fast alle Gläser mit einer Twist-Off-Mündung.
PVC-freie Deckel sind ideal für Pesto und andere ölhaltigen Produkte, weil ihre Dichtungen nicht auf Fett und Öl reagieren. Im Gegensatz zu herkömmlichen Twist-Off-Verschlüssen enthalten sie keine Weichmacher und migrieren nicht, d. h. es können sich keine gesundheitsschädlichen Stoffe aus der Dichtungsmasse herauslösen und in die Lebensmittel übergehen.
Pesto selbermachen
Traditionell werden die Kräuter für das Pesto in einem Mörser zerkleinert und mit den anderen Zutaten vermischt. Leichter geht es im Mixer oder mit einem Pürierstab, doch man sollte nicht zu lange mixen, da das Pesto sonst bitter werden kann. Dann wird das fertige Pesto kalt in saubere Gläser abgefüllt und verschlossen. Um die Zubereitung zu erleichtern, gibt es zahlreiche nützliche Küchenhelfer:
- Mörser: Ob aus Holz, Bambus oder Keramik - in einem Mörser mit passendem Stößel lassen sich Kräuter und Gewürze schonend zermahlen. Auch Nüsse lassen sich darin zerkleinern und entfalten so ihr volles Aroma.
- Passiermühle: Mit unterschiedlichen Passierscheiben kann je nach gewünschter Feinheit die Lochstärke gewählt werden, die zum Passieren grob zerkleinerter Kräuter und anderer Zutaten benötigt wird. So kann die Konsistenz des Pestos nach Wunsch bestimmt werden.
- Genius Nicer Dicer: Ein praktischer multifunktioneller Küchenhelfer, mit dem die Zutaten zerkleinert, gerührt, püriert und geschleudert werden können. Er hat sowohl einen Mixer- und Messereinsatz als auch ein Schleudersieb zum Trockenschleudern der Kräuter und funktioniert ganz ohne Strom.
- Trichter und Spritzbeutel: Sie erleichtern das hygienische Einfüllen der Paste in die Gläser. Dabei kleckert nichts daneben und der Rand bleibt sauber. Die Multitrichter passen auf Gläser in verschiedenen Größen.
Schneidebretter aus Kunststoff, Silikonlöffel mit langem Griff zum Entnehmen des Pestos und natürlich eine handliche Knoblauchpresse sind weitere hilfreiche Utensilien für die Zubereitung von Pesto.
Einfache Pesto-Rezepte zum Nachmachen
Selbstgemachtes Pesto schmeckt viel besser als gekauftes aus dem Supermarkt. Man kann die Zutaten und Gewürze selbst bestimmen, man weiß, was drin ist, und es enthält keine Konservierungsstoffe.
Steffi hat verschiedene Pesto-Rezepte wie z. B. leckeres Bärlauch- und Salbei-Zitronen-Pesto oder auch Grünkohl-Pesto mit Walnüssen ausprobiert und erklärt in ihren Videos, wie man sie zubereitet, haltbar macht und auch, was man dabei falsch machen kann. Lassen Sie sich inspirieren: Pesto Rezepte